Bundesamt für Naturschutz

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Nachhaltige Erholungsnutzung und Tourismus in Bergbaufolgelandschaften

Oberstes Ziel einer nachhaltigen Erholungsnutzung ist es, die Erwartungen der Erholungsuchenden an das Angebot der Natur und Kulturausstattung anzupassen. Dabei ist auch zu beachten, dass langfristig positive Effekte für die Einwohner und die wirtschaftliche Entwicklung der Kommunen zu sichern. Die Ausgangsbedingungen für die Entwicklung von Erholungsräumen in der Bergbaufolgelandschaft (BFL) unterscheiden sich dabei grundlegend von den Gegebenheiten anderer Landschaften. Während es in der gewachsenen Landschaft meist zur sukzessiven Inanspruchnahme von geeigneten, attraktiven Flächen kommt, ist die Nachnutzung von Bergbauflächen eher als Neubeginn zu sehen, bei dem die Landschaft dem Image einer Erholungslandschaft zunächst zu widersprechen scheint.


Naturkunstwerk (Steine und Rahmen in Landschaft)

Angesichts der umfangreichen Flächen, die im Zuge der Nachnutzung von Bergbauflächen im Lausitzer und Mitteldeutschen Gebiet "neu" entstehen und gestaltet werden müssen, ist eine vorausschauende Planung sowie ein klares Gesamtkonzept erforderlich. Das Zusammenwirken der beteiligten Akteure und der verschiedenen Planungsebenen ist deshalb sehr bedeutsam.

Ziel des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens (F&E) "Nachhaltige Erholung und Tourismus in Bergbaufolgelandschaften" war es, Kriterien und Maßstäbe für eine nachhaltige Erholungs- und Tourismusnutzung zu entwickeln, die naturschutzfachliche, landschaftsplanerische und sozioökonomische Belange zusammenführen.

Die Ergebnisse dieses F&E-Vorhabens sind in e