Bundesamt für Naturschutz

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Aktuelles

Bonn, 09. August 2017: Können erneuerbare Energien auch in Naturparken und Biosphärenre-servaten naturverträglich erzeugt werden? Und wenn ja, wie und unter welchen Voraussetzungen kann dies erreicht werden? Antworten auf diese Frage gibt ein Leitfaden, der die Ergebnisse eines dreijährigen Forschungsvorhabens des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zusammenfasst.

 

 

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Haselmaus in einem Strauch

Bonn, 04. August 2017: Die Haselmaus ist die kleinste Vertreterin der Schlafmäuse in Deutschland und zugleich Tier des Jahres 2017. Obwohl die Haselmaus nur daumengroß ist, sind die Art und ihr Lebensraum unter anderem durch den Bau von Windenergieanlagen beeinträchtigt. Nun gibt es erstmals deutschlandweite Empfehlungen zum Umgang mit der Haselmaus bei Windenergieplanungen. Sie sind im Rahmen eines durch das BfN geförderten Projektes entstanden.

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Naturschutz-Bilanz: Handlungsbedarf in der Agrarlandschaft

Titelbild der Nationalen Strategie "Frau umarmt Baum"

Der Einsatz für den Naturschutz zeigt Wirkung, muss aber gerade im Bereich der Agrarlandschaft noch deutlich verstärkt werden. Das geht aus dem zweiten Rechenschaftsbericht zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) hervor, den das Bundeskabinett am 2. August 2017 beschlossen hat. Der Bericht stellt die Entwicklungen der biologischen Vielfalt von 2013 bis 2017 dar. Dabei zeigt sich unter anderem: Die Natur in Deutschland wird nach wie vor über ihre Leistungsfähigkeit hinaus genutzt, insbesondere im Bereich Landwirtschaft und Infrastruktur. Eine positive Entwicklung: 14 Bundesländer haben mittlerweile eigene Biodiversitätsstrategien oder-programme auf Grundlage der NBS entwickelt.

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Arnika in Norddeutschland genetisch arm dran

Arnica Montana

Insbesondere in Norddeutschland ist die Wildpflanze Arnika (Arnica montana) vom Aussterben bedroht. Sie leidet unter genetischer Verarmung in ihren stark voneinander isolierten und kleinen Populationen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler am Botanischen Garten und Botanischen Museum der Freien Universität Berlin. Sie haben im Rahmen eines vom BfN geförderten Projekts die Art bundesweit genetisch untersucht. Die Ergebnisse und Empfehlungen für den Naturschutz sind in der August-Ausgabe des Journals "Perspectives in Plant Ecology, Evolution and Systematics" veröffentlicht.

 zum Artikel (in Englisch)

Prof. Beate Jessel spricht im heute-journal über die Entwicklung und derzeitige Situation der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft. Wie im ersten BfN Agrar-Report dargestellt wird, zeigt die Bewertung praktisch aller nutzungsabhängigen Tier- und Pflanzengruppen sowie Lebensräume ein alarmierendes Bild. Die in diesem Zuge kritische Betrachtung der europäischen und nationalen Agrarpolitik verdeutlicht den dringenden Handlungsbedarf in diesem Bereich. 

 zum Beitrag im heute-journal

 zum Agrar-Report 2017

Im Förderschwerpunkt „Verantwortungsarten“ des Bundesprogramms Biologische Vielfalt wurde die Liste der Verantwortungsarten um alle Arten erweitert, für die Deutschland in besonders hohem und in hohem Maße verantwortlich ist. Eine interaktive Tabelle mit Suchfunktion wird auf den Seiten des Bundesprogramms zur Verfügung gestellt. Projektskizzen können ab sofort eingereicht werden.

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Ansicht Dienstgebäude Bonn

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Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt


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